Unsere Tiere
Ein großer Teil unserer Vereinsarbeit ist das Aufnehmen von kranken, misshandelten oder unter schlimmen Zuständen lebenden Tieren. Diese werden bei uns tierärztlich versorgt, aufgepäppelt und wieder in liebevolle Zuhause vermittelt. Doch manche dürfen auch bei uns bleiben:
Wieso werden manche Tiere zu Dauerpfleglingen?
Folgend stellen wir dir einige Tiere vor, die aufgrund spezieller gesundheitlicher oder verhaltenstechnischer Gründe, nicht mehr in die Vermittlung gingen, sondern ein glückliches und liebevolles Leben mit ihren Pflegefamilien bei uns leben dürfen! Bis zum letzten Atemzug - das ist unser Versprechen an sie.
Um diese Tiere adäquat versorgen zu können, kannst du eine Patenschaft ab 5€ im Monat abschließen und hilfst somit ihr Spezialfutter, die Tierarztbesuche und spezielles Equipment zu bezahlen. Als Dankeschön bekommst du eine Patenschaftsurkunde, die sich auch perfekt als sinnvolles Geschenk eignet.
Pumpkin
Herbst 2022 entdeckten wir unseren Pumpkin als Kitten in den Kleinanzeigen und was wir da sahen schockierte uns! Pumpkins ganzer Bauch war riesengroß. Wie sich beim Tierarzt herausstellte konnte er kein Pipi machen und der ganze Urin sammelte sich im Bauchraum. Das er überlebt hat grenzt an ein Wunder. Wir konnten ihm mit mehreren OP's das Leben retten, aber er wird immer etwas inkontinent bleiben und ist auf speziellen, teures Blasenfutter angewiesen. Bei uns darf unser Pumpi sein, wie er ist!
Metti
Wenige Tage im neuen Jahr 2023 kamen 5 Kitten zu uns, die erst wenige Stunden alt waren, da ihre Mutter überfahren wurde. Die Chacen standen gegen 0 sie durchzubekommen, aber unser kleiner Metti kämpfte sich tapfer ins Leben! Auch seine FIP-Diagnose 2025 schmiss ihn nicht aus der Bahn und er zeigte uns, wie sehr er Leben will. Metti ist ein verrückter Wirbelwind, der ordentlich Karamba in seine Pflegefamilie bringt.
Odin
Im Mai 2023 fand der zu dem Zeitpunkt 4 Jahre alte Odin den Weg zu uns. In dieser Zeit hatte er 4 verschiedene Zuhause und war wie ein Wanderpokal herumgereicht worden. Das ging an unserem Sensibelchen nicht spurlos vorbei: er kann nicht alleine bleiben, hat keine Grunderziehung genossen und auch sonst stapeln sich die Verhaltensauffälligkeiten. Auch gesundheitlich schreit Odin immer hier: schlechte Zähne, deformierte Beine, Augenprobleme und dann kommen noch die ganz normalen Mops-Qualzuchtwehwehchen dazu. Bei seiner Pflegefamilie rund um Mama Lisa und Tochter Maila fühlt er sich aber pudelwohl!
Kiwi
Seit August 2023 bereichert die zu dem Zeitpunkt 12 Jahre alte Mopsdame Kiwi unser Leben. Sie wurde als Trennungshund im Tierheim Heilbronn abgegeben und litt sehr ohne den Familienanschluss. So fiel der Entschluss, dass sie ihre letzten Jahre bei Lisa, Maila und Odin verbringen darf. Man merkt Kiwi ihr Alter an und unser Ömchen hat auch schon einige gebrechen, doch sie versprüht jeden Tag so eine Freude und das genießen wir alle.
Max
Max kam im Dezember 2021 mit gerade einmal 3 Monaten zu uns. Er musste sein bisheriges Leben viel zu früh von der Mutter getrennt in einer Buchtenhaltung fristen. Leider ist Max ein Zahnpatient, hat schon mehrere Zahn-OPs hinter sich und braucht deshalb regelmäßige Kontrollen. Doch das macht unserem riesigen Schmusebären nichts! Er versprüht so eine Lebensfreunde und ist das Highlight der Nachbarskinder, die seine liebevolle Art alle schätzen.
Lola
Im August 2024 wurde unsere Lola mitten auf der Straße gefunden und kam somit zu uns. Schon einen Tag später brachte sie ganz unerwartet 10 Junge zur Welt, doch sie waren alle unterentwickelt und tot. Nach all dem Stress blühte unsere abgemagerte Lola richtig auf. Auch eine Pododermatitis, die für Riesen leider typisch ist, brachte sie nicht aus der Bahn - jetzt flitzt sie eben manchmal mit ihren Schutzschühchen herum. In Max hat sie ihren Partner in Crime gefunden und die beiden sind ein Herz und eine Seele!